Tipps & Tricks · Für Kfz-Werkstätten
Website für Kfz-Werkstätten: 7 Inhalte, die aus Suchenden Werkstattkunden machen
Wer eine Werkstatt sucht, will schnell wissen: Macht ihr das, was kostet es ungefähr, und wann habt ihr Zeit? Sieben Inhalte, die eine Website für Kfz-Werkstätten dafür braucht.
Kurz gesagt: Eine gute Website für Kfz-Werkstätten beantwortet drei Fragen sofort: Was macht die Werkstatt, wann gibt es einen Termin, und kann ich ihr mein Auto anvertrauen? Dafür braucht sie eigene Seiten für die wichtigsten Leistungen, die Begriffe der Kunden, ehrliche Antworten zu Herstellervorgaben und Kostenfreigabe, einen einfachen Weg zum Termin und klare Angaben zu Öffnungszeiten und Anfahrt. Diese sieben Inhalte machen aus Suchenden Werkstattkunden.
Kaum jemand sucht eine Werkstatt, solange das Auto läuft. Gesucht wird, wenn die Warnleuchte angeht, die Hauptuntersuchung fällig ist oder die Reifen gewechselt werden müssen. Dann zählt, wer schnell gefunden wird und auf den ersten Blick vertrauenswürdig wirkt.
1. Website für die Kfz-Werkstatt: eigene Seiten für die wichtigsten Leistungen
Kunden suchen nach ihrem Anlass, nicht nach dem Betrieb: „Inspektion“, „Reifenwechsel“, „Klimaservice“, „Bremsen erneuern“ oder „HU und AU“, jeweils mit dem Ort. Eine einzige Seite mit einer Leistungsliste passt zu keiner dieser Suchen gut.
Sinnvolle Leistungsseiten für eine Kfz-Werkstatt sind zum Beispiel:
- Inspektion und Wartung nach Herstellervorgaben
- Hauptuntersuchung und Abgasuntersuchung in der Werkstatt
- Reifenwechsel und Reifeneinlagerung
- Bremsen, Fahrwerk und Auspuff
- Klimaservice
- Unfallinstandsetzung
- Fehlerdiagnose und Fahrzeugelektronik
Arbeiten Sie an Hybrid- und Elektrofahrzeugen, gehört das auf eine eigene Seite. Viele Halter solcher Fahrzeuge fragen gezielt, ob eine freie Werkstatt das kann.
2. Die Begriffe Ihrer Kunden verwenden
Der eine sucht „Kfz-Werkstatt“, die andere „Autowerkstatt“ oder einfach „Werkstatt in der Nähe“. Für die Hauptuntersuchung sagen viele schlicht „TÜV“, auch wenn sie von einer anderen Prüforganisation abgenommen wird. In der Schweiz heißt die Werkstatt „Garage“; für Betriebe am Bodensee oder an der Grenze kann das wichtig sein.
Nennen Sie außerdem die Marken, auf die Sie spezialisiert sind oder die Sie häufig betreuen. Wer „Werkstatt für Skoda“ mit seinem Ort sucht, landet sonst bei der Vertragswerkstatt. Wie Sie verständliche Leistungstexte schreiben, beschreibt der Artikel Website-Texte für Handwerksbetriebe.
3. Die Vertrauensfragen offen beantworten
Viele Kunden zögern bei einer freien Werkstatt, weil sie Fragen haben, die sie am Telefon nicht stellen. Beantworten Sie sie auf der Website:
- Herstellervorgaben: Arbeiten Sie bei der Inspektion nach den Vorgaben des Herstellers und tragen Sie die Wartung ins Serviceheft ein? Sagen Sie es deutlich.
- Kostenfreigabe: Rufen Sie an, bevor zusätzliche Arbeiten anfallen, die über den Auftrag hinausgehen? Dieser eine Satz nimmt vielen die Angst vor der Rechnung.
- Teile: Welche Ersatzteile verwenden Sie, und bekommt der Kunde die Altteile auf Wunsch zurück?
- Mobilität: Gibt es einen Ersatzwagen, einen Hol- und Bringservice oder eine Anbindung an den Bus?
Bei rechtlichen Detailfragen, etwa zur Herstellergarantie, verweisen Sie besser auf Ihren Verband oder die Innung, statt selbst etwas zu versprechen. Eine Kundenstimme zur Ehrlichkeit Ihrer Werkstatt wirkt hier stärker als jede eigene Aussage; wie Sie solche Stimmen einholen, steht im Artikel Kundenstimmen auf der Website.
4. Termine einfach machen, besonders zur Reifensaison
Im Frühjahr und Herbst kommen die Reifenwechsel, und das Telefon steht kaum still. Genau hier hilft eine Terminbuchung über die Website: Der Kunde wählt Termintyp und Uhrzeit, und Sie sparen Telefonate. Wie Sie das einrichten, beschreibt der Artikel Online-Terminbuchung auf der Website.
Weisen Sie auf der Startseite rechtzeitig auf die Saison hin, etwa mit einem Satz wie „Jetzt Termin für den Reifenwechsel buchen“. Wenn Sie Reifen einlagern, gehört auch das dazu, mit einem Hinweis, wie Kunden ihren Satz abholen oder bringen.
5. Ein Anfrageformular mit den richtigen Fahrzeugdaten
Für einen Kostenvoranschlag brauchen Sie andere Angaben als ein Schreiner oder Maler. Fragen Sie gezielt ab:
- Hersteller, Modell und Baujahr
- Kennzeichen oder die Schlüsselnummern aus dem Fahrzeugschein (HSN und TSN)
- ungefährer Kilometerstand
- Anliegen in eigenen Worten
- bei Unfallschäden: Fotos vom Schaden (Upload-Feld)
- Wunschtermin und ob ein Ersatzwagen gebraucht wird
Halten Sie die Pflichtfelder knapp, damit niemand abbricht, und bieten Sie daneben eine Telefonnummer an, die sich auf dem Smartphone direkt antippen lässt. Wer Fotos hochladen lässt, ergänzt die Datenschutzerklärung entsprechend.
6. Preise für Standardleistungen nennen
Bei einer Werkstatt gibt es Leistungen, die sich gut beziffern lassen: Reifenwechsel, Einlagerung pro Saison, Klimaservice, die Gebühr für die Hauptuntersuchung. Für solche Standardleistungen schaffen feste Preise Vertrauen und sparen Rückfragen. Achten Sie darauf, dass klar ist, was enthalten ist und was nicht.
Bei Reparaturen dagegen hängt der Preis vom Befund ab. Erklären Sie dort, wie Sie vorgehen: Diagnose, Kostenvoranschlag, Freigabe durch den Kunden, Reparatur. Welche Wege es gibt, mit Preisen auf der Website umzugehen, beschreibt der Artikel Preise auf der Website nennen?
7. Lokal gefunden werden und Nachwuchs ansprechen
Werkstattkunden suchen fast immer in ihrer Nähe. Nennen Sie auf der Website Adresse, Öffnungszeiten, Anfahrt und Parkmöglichkeiten. Pflegen Sie dieselben Angaben im Google-Unternehmensprofil, mit der passenden Hauptkategorie, aktuellen Fotos von Werkstatt und Team und Antworten auf Bewertungen. Die einzelnen Schritte beschreibt der Artikel Google-Unternehmensprofil optimieren.
Dieselbe Website hilft bei der Suche nach Kfz-Mechatronikern und Auszubildenden. Fotos aus der Werkstatt, ein Ansprechpartner und ein einfacher Bewerbungsweg auf einer eigenen Karriereseite zeigen, wie es bei Ihnen zugeht.
Was Sie jetzt tun können
Ende Oktober läuft bei vielen Werkstätten die Reifensaison. Ein guter Moment, die eigene Website mit den Augen eines Kunden zu prüfen:
- Suchen Sie bei Google nach „Reifenwechsel“ und „Inspektion“ zusammen mit Ihrem Ort. Erscheint Ihre Werkstatt?
- Gibt es für Ihre wichtigsten Leistungen je eine eigene Seite?
- Steht auf der Website, dass Sie vor zusätzlichen Arbeiten anrufen?
- Kann ein Kunde vom Handy aus in zwei Minuten einen Termin anfragen oder buchen?
Was ich für Handwerksbetriebe umsetze, beschreibt die Seite Website für Handwerker, einen Überblick über alle Bausteine finden Sie unter Leistungen. Für eine ehrliche Einschätzung Ihrer Werkstatt-Website schreiben Sie mir über das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Was gehört auf die Website einer Kfz-Werkstatt?
Eigene Seiten für die wichtigsten Leistungen, Antworten auf die Vertrauensfragen der Kunden, ein einfacher Weg zum Termin, ein Anfrageformular mit Fahrzeugdaten sowie Öffnungszeiten, Adresse und Anfahrt. Preise für Standardleistungen wie den Reifenwechsel helfen zusätzlich.
Sollte eine Werkstatt Preise auf der Website nennen?
Für Standardleistungen wie Reifenwechsel oder Klimaservice ja, mit klarer Angabe, was enthalten ist. Bei Reparaturen ist es besser, den Ablauf aus Diagnose, Kostenvoranschlag und Freigabe zu erklären.
Lohnt sich eine Online-Terminbuchung für eine kleine Werkstatt?
Für planbare Termine wie Reifenwechsel oder Inspektion meist ja, weil sie gerade in der Saison viele Telefonate erspart. Wichtig ist, dass sie mit dem Werkstattkalender verbunden ist, damit keine Doppelbuchungen entstehen.
Wie finden Kunden aus der Schweiz eine deutsche Werkstatt?
Sie suchen oft mit dem Begriff „Garage“. Wer Kunden aus der Schweiz bedient, nennt den Begriff an passender Stelle und gibt die Telefonnummer mit Ländervorwahl an.